Mitglied werden

Was wir bieten

  • gegenseitige Hilfe im Studium – Einführung ins Studium und weiterführende fachliche Unterstützung durch höhere Semester
  • Erfahrungen sammeln auch außerhalb des eigenen Studiums
  • Besuche bei unseren Freundschaftsbünden in Kiel, Hamburg, München, Jena sowie Halle Fortbildung z.B. in Teamarbeit oder Rhetorik durch Seminare der CC-Akademie
  • Günstiges Wohnen in Uninähe in unserem schönen Verbindungshaus
  • Gemeinsames Abendessen fernab von Massenbetrieb
  • Frühzeitige Übertragung von Verantwortung
  • lebenslange Freundschaft über die Studienzeit hinaus

Wen wir suchen?

Du bist…
  • in Göttingen eingeschriebener Student,
  • neugierig auf das Leben,
  • frei und selbständig im Denken,
  • gerecht und couragiert,
  • sozial oder gesellschaftlich engagiert,
  • findest unser Grundgesetz prima,
  • bist im Geiste ein Europäer,
  • männlich.
Du hast Interesse, Verantwortung zu übernehmen, aber dennoch Dein Studium gewissenhaft, erfolgreich und in der Regelstudienzeit abzuleisten? Dann bist Du jederzeit willkommen, um uns kennenzulernen! Schreibe uns einfach eine E-Mail über das Kontaktformular, wir melden uns bei Dir… oder ruf uns unter 0551 -5 64 37 an.
 

Alles, was Du über uns wissen möchtest

Wenn Du mehr über uns als Studentenverbindung im Dachverband des Coburger Convent lesen möchtest, schau doch direkt mal zu unserer Verbandshomepage: https://coburger-convent.de/willkommen/was-ist-eine-studentenverbindung/
Um bei uns in der Landsmannschaft Gottinga Mitglied zu werden, musst Du eigentlich nur drei Voraussetzungen mitbringen: Männlich sein, an einer der Göttinger Hochschulen eingeschrieben sein und vor allem: Lust auf Aktivitäten neben dem Hörsaal haben.
Da wir das Lebensbundprinzip pflegen – was nichts anderes heisst als: Bis man stirbt – tritt ein Mitglied normalerweise nicht aus. Sollte es jedoch (was wir niemals hoffen) Umstände geben, die Dir den Verbleib in unserer Studentenverbindung unmöglich machen, so ist ein Austritt selbstverständlich jederzeit möglich. Wir sind ja keine Sekte!
Unsere Veranstaltungen liegen fast ausschließlich innerhalb der Vorlesungszeiten – also vom Oktober – Februar und vom April – Juli. Das heisst aber nicht, daß Du innerhalb dieser Monate 24 Stunden mit uns verbringen musst. Bei uns gibt es zahlreiche Bundesbrüder (so nennen wir Mitglieder uns untereinander), die neben dem Studentenverbindungsleben noch in anderen studentischen Vereinen oder Sportvereinen aktiv sind, sich mit Jobs Geld dazu verdienen oder sogar schon eigene Firmen leiten.
Äh, nein. Zumindest ist uns kein solcher Fall bekannt ;-). Lerne uns einfach kennen und Du wirst sehen: Ganz normale Studenten!
Wir sind ein pflichtschlagender Bund. Von unseren Bundesbrüdern verlangen wir, dass sie zwei „Bestimmungsmensuren“ schlagen. Eine Mensur ist ein traditioneller, streng reglementierter Fechtkampf zwischen zwei Mitgliedern verschiedener Studentenverbindungen mit scharfen Hiebwaffen.

Ein uraltes Privileg

Die heutige Mensur geht zurück auf das alt-verbriefte Recht der mittelalterlichen Studenten, Waffen zu führen und sich dazu im Fechten zu üben. Dieses Recht war ansonsten dem Adel und dem Militär vorbehalten. Es wurde den Studenten verliehen, weil diese sich auf ihren Wanderungen zu den frühen Universitäten in Norditalien und später Paris, Oxford, Prag und Heidelberg selbst schützen mussten.

Über die Jahrhunderte entwickelte sich hieraus das studentische Fechten zu seiner heute ritualisierten Form, der Bestimmungsmensur.
Bei einer solchen Mensur wird die Besetzung der Partie zwischen verschiedenen studentischen Verbindungen aus freien Stücken ausgehandelt („bestimmt“), und zwar so, dass gleichwertige Kontrahenten aufeinandertreffen. Damit hat sich die Mensur vom früheren Duell gelöst. Ehrverletzungen spielen bei der Bestimmungsmensur keine Rolle.

Was soll das?

Die Bereitschaft zur Mensur ist eine persönliche Entscheidung. Sie ist Ausdruck des Willens, sich einer körperlichen und geistigen Ausnahmesituation auszuliefern und sie beherrscht durchzustehen. Es geht um die Überwindung der Angst vor Verletzung. Diese Bereitschaft wird auch gestützt durch den Willen, seinen Bundesbrüdern zu zeigen, wie viel einem die Zugehörigkeit zur Verbindung wert ist. Während man die Technik des Fechtens in täglichen Paukstunden lernen kann, sind Haltung und Moral in der Mensur Ausdruck von Charakter, Mut und Willensstärke. Es ist unbedeutend, ob man sich nach der Partie als Gewinner oder Verlierer fühlt. Die Mensur kennt keinen Sieger – auch nicht die Verbindung. Gewonnen haben beide Paukanten, die sich selbst überwunden haben. Genau dazu haben sie sich zur Verfügung gestanden.
Eine sicherlich auf den ersten Blick merkwürdige Haltung. Die, die es aber „hinter sich“ gebracht haben, stellen fest, dass es nichts Vergleichbares gibt und sie daher das Erlebte auch nicht missen möchten.

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